Startpage: Suchmaschine auf Google-Basis schützt persönliche Daten

Thomas Hartmann |
Der internationale Safer Internet Day (SID) rückt näher. Zeit, sich auch über Sicherheit beim Suchen im Netz Gedanken zu machen.
Startpage

So bringt Startpage zum bevorstehenden internationale Aktionstag Safer Internet Day, in Deutschland getragen von der Initiative Klicksafe (der Safer Internet Day findet jedes Jahr am zweiten Tag der zweiten Woche des zweiten Monats statt: demnach in diesem Jahr am Dienstag, 9. Februar 2021) die eigene Suchmaschine in Erinnerung. Die Websuche mit Startpage beruht auf dem Suchindex von Google, verspricht aber, keine Cookies oder IP-Adressen weiterzugeben und auch kein Tracking durch Drittanbieter zuzulassen. Um sich Suchergebnisse auch anonym anschauen zu können, gibt es eigens die anonyme Ansicht, mit der man sich eine Webseite ohne Preisgabe der eigenen Daten vorher ansehen kann.

Auf der Webseite selbst findet man viel zum Hintergrund von Startpage, dem Profil und eigenen Anspruch. Besonders interessant ist ein Artikel, der von Dan Arel verfasst ist und drei Datenschutz-Suchmaschinen im Vergleich beurteilt, nämlich Startpage, DuckDuckGo sowie Mojeek und auch jeweils deren Geschäftsmodell beschreibt. Dieses beruht im Grunde darauf, dass man ebenfalls Geld über Anzeigen verdient, auch über das Google-Anzeigennetzwerk, doch diese würden allein aufgrund des Suchbegriffs geschaltet und nicht aufgrund des Profils des Users oder früherer Suchanfragen. Google erhält demnach keine identifizierbaren Informationen über den User.

Entsprechend lässt sich Startpage als Standard-Suchmaschine im Browser einrichten, ohne dass man dabei auf die Google-Ergebnisse verzichten müsste. Bei der Stiftung Warentest konnte sich Startpage im März 2019 als beste Suchmaschine noch vor Google etablieren, berichtet der Anbieter stolz . Einen Versuch ist es ohne Zweifel wert – er ist nur einen kostenlosen Klick  von hier entfernt.

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